Hochzeitsfotograf Trash The Dress
Das 21.Jahrhundert bringt mit sich nicht nur die Entwicklung neuer Technologien, sondern auch eine andere Weltanschauung. Viele junge Paare träumen nicht mehr von klassischen Hochzeitsfotos, sie wünschen sich mehr Kreativität, Einzigartigkeit und Drive. Es ist leider nicht möglich, alles am Hochzeitstag so zu gestalten, wie es geplant wurde. Erstens, ist die Zeit knapp. Zweitens, wollen die Braut und der Bräutigam in ihrer Kleidung würdig vor den Gästen erscheinen.
Der Hochzeitsfotograf John Michael Cooper hat die erste ungewöhnliche Fotosession nach der Hochzeit in Los Angeles 2001 durchgeführt. Sie bekam den Namen „trash the dress“, das als „zerstöre das Kleid“ übersetzt wird. Jedoch entstand die Idee der Vernichtung des Kleides schon im Oktober 1998, als Meg Cummings aus der Serie „Sunset Beach“, in den Ozean hineingelaufen ist, nachdem ihre Hochzeit geplatzt war. Es sind einige Jahre vergangen, bis die europäischen Bräute sich entschieden haben, denselben Schritt zu unternehmen. Und schon heute wundert sich kaum jemand, die Fotos mit der Braut und dem Bräutigam vor dem Hintergrund des Meeres oder des Ozeans zu sehen. Und es bedeutet, dass die Suche nach neuen Ideen und Orten für die ungewöhnliche Hochzeitsfotos fortgesetzt wird.
Unsere Jungverheirateten Katja und Alexej fanden die Meereslandschaften langweilig. Ohne lange nachzudenken, haben wir uns für die Aufnahmen im Industriegebiet mit vielen Lagerhäusern und Werkstätten entschieden. Falls es regnen würde, könnte man sich dort gut unterstellen, und es hat geregnet! Die industrielle Umgebung des Raumes – der Ladeaufzug, die gelben zusammengerollten Schläuche, verrostete Ketten und zahlreiches Werkzeug wurden mit unserem Paar kombiniert. Gerade dieser Kontrast im Hintergrund machte die Einzigartigkeit der Fotos aus. Katja und Alexej haben auch ihr eigenes Interesse für die Entwicklung ihres ungewöhnlichen Images gezeigt. Sie haben rotbraune Schuhe, Stiefel „a-la Wildwesten“ und einen Plüschbären (der auch seine Rolle in diesem Show spielte) mitgebracht. Es freut uns sehr, wenn die Leute Eigeninitiative zeigen, da wir dann auch unserer Fantasie freien Lauf geben können. Alexej, Jurist von Beruf, bekam die Gelegenheit, sich sehr schnell die Arbeit des Tischlers anzueignen. Den Kurs des jungen Tischlers hat er in 3 Minuten absolviert. Gut ausgerüstet, begann er die Ringe zu meißeln. Katja stand etwas verwirrt dabei, da die Funken in alle Richtungen flogen. In der Nähe befand sich eine verlassene Eisenbahn. Wir haben bei der Arbeit kaum den sich langsam an uns herankommenden Zug bemerkt. Wir hätten ihn benutzt, wenn er angehalten hätte. Aber so mussten wir uns mit dem Hintergrund des vorbeifahrenden Zuges zufrieden geben. Wir haben auch die Aufmerksamkeit der Eichhörner auf uns gezogen und in realer Atmosphäre dieses Fotoshooting im Stil des „trash-the-dress“ durchgeführt. Wir haben unsere Zeit ausgezeichnet genutzt und sind mit unserer Arbeit zufrieden. Das Ergebnis stellen wir auf unserer Seite vor.
Artes Hochzeitsfotograf Kameramann Trash the dress Hamburg Krefeld DüsseldorfKommentar: 1
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